13. März 2015 bjkr

Superpersonalisierung: persönliches Marketing

Menschen erkennen persönliche Ansprache sofort und öffnen sich ihr unwillkürlich. Nur dieser aufwendige Marketingansatz bringt langfristigen Erfolg in harten Märkten.

Superpersonalisierung (Supers) spricht einen Interessenten unverwechselbar an. Tatsächlich erscheint Supers damit in relativer, positiver Alleinstellung: Viele Firmen nutzen noch stets pseudopersönliche Werbemailings. Deren deutlich geringerer Aufwand bringt aber kaum langfristigen Gewinn. Nachhaltiges E-Mail-Marketing erzwingt also wirklich individuelle Dialoge. Diese einzigartige Kommunikation bedeutete bisher hohen Personalaufwand. Alternativ erfordert Supers zunehmend ausgefeilte maschinelle Intelligenz.

Artegic berichtete letztes Jahr von nur einem guten Drittel Unternehmen mit Supers-E-Mails. Hier bietet sich Firmen also hohes Potenzial zur wirksamen Re- und Neuakquise. Dazu gelingt automatisierte Supers über Analysen von Klicks und Käufen. Dieser Ansatz schlägt Marktsegmentierung nach Zielgruppen klar. Zu diesem Zweck garantiert Supers je Empfänger individuelle Nachrichten: Inhalt passend zum aktuellen Bedarf.

Supers erscheint langfristig als einzig tragfähiges Marketing. Zu dieser Wirkung nutzt sie dichte Informationen zu allen Interessenten:

  • sämtliche Daten zu Transaktionen in allen Onlineshops und Straßengeschäften;
  • gekaufte Artikel, präzise aufgeschlüsselt nach Ort und Zeit;
  • Pointerbewegungen und Klicks, aufgelöst nach Schirmkoordinaten und Tempi;
  • Reaktionen auf E-Mails und Newsletter.

Stationäre Geschäfte geben besondere Einsichten, denn Menschen bleiben physisch: Begegnungen in der materiellen Welt offenbaren Kunden ihren geschulten Mitarbeitern.

Solche Information lässt sich nur durch mehr Information ersetzen: Sie bleibt der Hubraum modernen Marketings und liefert Drehmoment für Umsatz. Also interessieren sämtliche legal erhältlichen Daten ohne Ausnahme: Jeder einzelne Fakt erweitert Einsichten exponentiell per Vernetzung mit Gegebenem. Kein Input wird je vergessen: Er kann potenziell in jedem Moment ungeahnte Relevanz erlangen. Fortschreitende Speichertechnologien und CPU-Leistung stärken diese Möglichkeiten. So automatisieren sich Rückschlüsse auf individuelle Präferenzen von Kunden. Dies fördert Supers als natürlich erscheinende Nachrichten an Interessenten. Deren Reaktionen wiederum liefern neue Daten zur maschinellen Auswertung ohne Ende. Diese Erweiterung verdichteter Informationen heizt selbstwachsende Superpersonalisierung.

Fazit

Superpersonalisierung kommt unaufhaltsam mit sich entwickelnden Technologien. Dazu beobachten wir für Sie laufend alle praktischen Methoden maschinellen Lernens. Diese Trends personalisieren speziell E-Mail-Marketing und Newsletter zunehmend.

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